St. Nikolai in Anklam Vorpommern   Verfall oder Wiedererstehung? Eine Kirche braucht Ihre Hilfe!
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Die Kirche wurde zu Ehren des Heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Seefahrer, Fischer und Handelsleute, errichtet.

Ihr Turm war ein Lotsenzeichen, das weit über das Haff zu sehen war. Sie war ein Wahrzeichen der Stadt und ein Symbol der Freiheit und des Wohlstandes der hanseatischen Bürger. Sie war Gotteshaus und Versammlungsraum.

Um 1280 Baubeginn
1300 erste urkundliche Erwähnung
1336 ein Bürger Anklams, Thedericus Nordow, stiftet den Altar
1498 vermutliche Fertigstellung nach Einbau des Chorgestühls
1501 Einbau der ersten Innungsstühle
1586 Neueindeckung des Turmes mit Kupferplatten
1634 Patronatsrecht geht an die Stadtgemeinde
1696 - 1700 größere Reparaturarbeiten
1802 der Turm erhält einen Blitzableiter
1873 größere Reparaturarbeiten
1907 - 1909 Rekonstruktion der Kirche
29.April 1945 infolge Beschuss durch die deutsche Wehrmacht brennt die Kirche aus und steht seitdem als Ruine. Dreiflügeliger Altar ist trotz Auslagerung bis heute verschollen. Teile des geschnitzten Chorgestühls, die Apostelglocke von 1450 und zwei Grabplatten von 1508 bzw. 1606 sind erhalten. Kulturhistorisch wertvolle Zunftstühle aus der Hansezeit sind verbrannt.
1963 Sicherungsarbeiten am Turmstumpf
1993 erste Arbeiten zur Sicherung der wertvollen mittelalterlichen Freskenmalereien; Gründung des Förderkreises am 26. November zur Rettung der vom akuten Verfall bedrohten Kirche.
1995/1996 Notüberdachung des Kirchenschiffes
1999 im Sommer wird die Ruine erstmalig seit 1945 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht
2000 die Mauerkronensicherung ist abgeschlossen. Die St. Nikolaikirche begeht ihr 720-jähriges Baujubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen.
2001 Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe vom Vorjahr kann durch die vorübergehende Sperrung der Nikolaikirche nicht fortgesetzt werden.
2002 Das Kirchenschiff ist nur in Teilbereichen begehbar. Durch die Bauarbeiten können   auch keine Konzertveranstaltungen durchgeführt werden.
2003 Die Nikolaikirche ist wieder nutzbar. Die Wiederaufbaukonzerte können fortgesetzt werden. Die Ausstellungen „Zurück in die Stadt“, „Flugdrachen in St. Nikolai“ und „Geschichte der Nikolaikirche“ locken zusätzlich Besucher. Insgesamt kommen von Juni bis September 12000 Menschen in die Nikolaikirche.
2004 Erfolgreich werden die Wiederaufbaukonzerte fortgeführt. Zum Tag des offenen Denkmals begeht der Förderkreis Nikolaikirche mit einer festlichen Matinee sein zehnjähriges Jubiläum. Das Nikolausfenster wird eingebaut.
Die Eigentümerschaft wechselt über einen Erbbaurechtsvertrag an die Hansestadt Anklam.

Copyright © 2004  Förderkreis Nikolaikirche Anklam e.V.