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Das Ikareum, eine Vision für die Anklamer Nikolaikirche

Ikareum, Logo

Ikareum, Logo

Das Ikareum ist eine vom Förderkreis Nikolaikirche unterstützte Idee der Anklamer Museen und der Hansestadt Anklam, die für die Nikolaikirche die zukünftige Funktion als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude vorsehen. Die Idee entstand als Antwort auf die von der Hansestadt Anklam im Jahr 2005 in Auftrag gegebenen Machbarkeitstudie (Kurzfassung - Adobe PDF*, 197 KB), die die Frage nach der zukünftigen Nutzung abgesehen von den Kosten des weiteren Wiederaufbaus nur ungenügend beantworten konnte.

Erste Ideen, die zum Ikareum führten, entstanden schon in 1990-er Jahren, als die Museen der Hansestadt Anklam einen Standort für das damals neu zu gründende Lilienthal-Museum suchten. Damals konnte der Plan, mit diesem Museum in die Nikolaikirche einzuziehen, aufgrund des noch nicht begonnenen Wiederaufbaus und des dafür notwendigen Zeitraums nicht zeitnah umgesetzt werden, sodass das Lilienthal-Museum seinen heutigen Platz in der Ellbogenstraße, dem ehemaligen Gebäude des Heimatmuseums, fand.

Nikolaikirche als Ikareum, Fotomontage

Ikareum, Fotomontage

© Lilienthal-Museum Anklam

Die Vision des Ikareums sieht einen zum Aussichts- und Ausstellungsturm umgebauten Kirchturm mit einer begehbaren Turmspitze vor, während das Kirchenschiff bis auf vereinzelte Einbauten im Ganzen als Ausstellungs-und Veranstaltungsfläche erhalten bleiben soll. Teile des in den Jahren 2010/2011 neu geschaffenen Dachraums über dem Kirchenschiff und der Raum über der Sakristei sollen nutzbar gemacht werden, wodurch die Nikolaikirche als Ikareum zusätzliche Nutzflächen gewinnt, die parallele, auch dauerhafte Nutzungen des Gebäudes für verschiedenste Zwecke möglich machen.

Mit den vorher genannten Veränderungen ist es auch möglich, den Traum vom Umzug des Lilienthal-Museums in die Innenstadt umzusetzen.

Dem Projekt Ikareum war im Jahr 2011 in der Anklamer Nikolaikirche eine Informationsausstellung gewidmet.

Weitere Informationen zum Ikareum und eine aktuelle Projektstudie (Adobe PDF*, 1,7 MBytes) erhalten Sie auf der Webseite: www.ikareum.de.

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